Textilindustrie in Bangladesch: Wenig Begeisterung für den „Grünen Knopf“

Tipp

In der Sendung „Umwelt und Verbraucher“ des Deutschlandfunks erschien am 25.2. ein Beitrag über den „Grünen Knopf„. Dieser ruft in Bangladesch, zweitgrößter Textilproduzent weltweit nach China, nur wenig Begeisterung aus (hier hören).

Hintergrund:
Die Idee des »Grünen Knopfes«

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat 2019 den »Grünen Knopf« eingeführt. Ein staatliches Siegel für fair produzierte Kleidung. Der »Grüne Knopf« ost das erste gesetzlich geschützte Siegel dieser Art und wurde gemeinsam mit der Textilbranche entwickelt. Die Idee eines solchen Produktsiegels ist schon etliche Jahre alt, prinzipiell wünschen sich die Verbraucher*innen mehr Einheitlichkeit und eine Harmonisierung bei den vielen Textilsiegeln, damit die Kaufentscheidung leichter fällt. Womöglich könnte das den Markt für sozial und ökologisch produzierte Kleidung entscheidend weiterentwickeln, ähnlich, wie das dem EU-Biosiegel für Lebensmittel gelungen ist. Dazu – so unser Standpunkt – brauchen wir aber ein europäisches Textilsiegel mit klaren und scharfen Vorgaben, deren Einhaltung gewissenhaft überprüft wird.

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